Neues Palais /New Palace

Ein Rundgang durch den Park


Potsdam hat drei große königliche Parkanlagen – Sanssouci, den Neuen Garten und Babelsberg – die alle ihren eigenen Charme und ihre eigene Geschichte haben. Verschiedene Epochen, Konzepte, Gartenkünstler und Auftraggeber stecken dahinter. Da ist es schwer, sich für eines der Meisterwerke zu entscheiden.


Park Sanssouci

Das Weinbergschloss Sanssouci hat Potsdam berühmt gemacht, aber der riesige Park hat noch viel mehr zu bieten. Auf einem Rundgang erkunden wir nicht nur die Rokoko-Schöpfungen Friedrichs II., wie das Neue Palais und das chinesische Teehaus, sondern widmen uns auch dem englischen Landschaftsgarten um das Schloss Charlottenhof, den römischen Bädern und der großen Orangerie, dem Prestigeprojekt Friedrich Wilhelms IV.

Schloss Sanssouci

Park Sanssouci in Potsdam

Schloss Charlottenhof


Neuer Garten

Der Nachfolger des Alten Fritz hatte einen anderen Geschmack, also musste ein neuer Garten her. Mit Friedrich Wilhelm II. Zog der Klassizismus in Preußen ein. Der Park entlang des Heiligen Sees ist mit exotischen Baustilen geschmückt und von der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts geprägt. Im Schloss Cecilienhof trafen sich die Siegermächte nach dem 2. Weltkrieg und mitten im Park verlief die innerdeutsche Grenze nach West-Berlin.

Sphinx an der Orangerie

Der Heilige See im Neuen Garten

Gotische Bibliothek / Gothic Library


Park Babelsberg

Entlang der Havel schufen zwei der bedeutendsten Gartenkünstler ihrer Zeit – Peter Joseph Lenné und nach ihm Fürst Pückler-Muskau – einen mittelalterlichen Traum. Türme, Zinnenkränze und Backsteingotik dominieren die Architektur auf dem Babelsberg. Unter dem alten Baumbestand auf dem weitläufigen Hügel kann man entspannen und zugleich durch Sichtachsen der Umgebung genießen.

Die Glienicker Brücke / Glienicke Bridge

Schloss Babelsberg

Flatowturm im Park Babelsberg


Dauer: ca. 3 Std.